Der kleine Pandabär Li-Puh

Der kleine Pandabär Li-Puh

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Aus dem Inselwald kamen hervor: ein gestreifter Tiger, zwei mächtige Elefanten, ein Fuchs, ein Känguru und ein Papagei mit einem wunderschönen bunten Gefieder. Sogar die pelzigen Wasserschweine schauten neugierig aus dem Meer. Wegen des hektischen Treibens tauchten sie aber bald wieder ab und versprachen noch einmal wiederzukommen. Alle Tiere wohnten schon sehr lange auf der Insel und waren jetzt neugierig auf Li-Puh.

Dem kleinen Pandabären war das alles zu viel geworden. Er war so erschöpft von der aufregenden Reise und den ganzen neuen Eindrücken, dass ihm die Augen zuklappten und er einfach umfiel. Als er die Augen wieder öffnete, lag er in einem weich gepolsterten Nest aus ganz weichem Gras. Vor ihm lagen reife Bananen, frische Blätterzweige, Beeren und allerlei leckere Sachen.

Er war so hungrig, dass er von allem etwas probierte. „Alle sind so freundlich zu mir“, dachte er. „Hier kann man sich richtig wohlfühlen.“ Leider dauerte es mit dem Wohlfühlen nicht allzu lange. Li-Puh bekam von den Leckereien ganz starke Bauchschmerzen. Alle Tiere hatten es sehr lieb gemeint, aber sie kannten die Nahrung nicht, die Pandabären am besten vertrugen.

Als Li-Puh ihnen berichtete, dass Bambus zu den Hauptspeisen der Pandas gehörte, seufzte Cordula tief auf. Sie sagte: „Auf dieser Insel wächst leider kein Bambusgras, das weiß ich ganz sicher. Aber ich werde dir ein paar Kräuter bringen, die dir guttun werden. Davon gehen auch die Bauchschmerzen weg.“ Vorsichtshalber flog der Papagei über die ganze Insel, aber auch er musste der Schildkröte Recht geben. „Kein Bambus in Sicht!“, bestätigte er.

Cordula war eine alte, weise Schildkröte. Sie wusste, dass man ohne die nötige Hauptnahrung nicht lange auf der Insel bleiben konnte. Also ging sie zu den Elefanten und bat sie ein paar Baumstämme aus dem Wald zu holen. Es musste ein Floß gebaut werden, damit Li-Puh wieder nach Hause gebracht werden konnte. Die anderen Tiere bekamen Anweisungen, wie sie beim Bauen helfen konnten. Die Wasserschweine mit ihren spitzen und kräftigen Zähnen erwiesen sich als Meister beim Bearbeiten der Baumstämme.

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