Kater Leo feiert Weihnachten

Kater Leo feiert Weihnachten

Zuletzt aktualisiert am 2. Januar 2021

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Voller Vorfreude holte der Kater die Leiter , stellte jedoch fest, dass sie nicht bis zur Decke reichte. „Egal, so sportlich wie ich bin, wäre es ja gelacht, wenn ich nicht an die Baumspitze käme. Zuerst die Lichterkette“, dachte sich Leo, denn so hatte der Kater es bei seinem Herrchen beobachtet, wenn er den Baum schmückte. „Auseinander wickeln und dann immer um den Baum herum“, dachte Leo.

„Du meine Güte“, der Kater wickelte und wickelte die Lichterkette aus der Verpackung, aber sie nahm einfach kein Ende. Er gab sich große Mühe, aber auch vier Pfoten reichten nicht, um sich nicht darin zu verheddern. Viel Geduld hatte Leo auch nicht gerade, also zog er die Kette einfach so hoch, soweit die Leiter reichte und verknotete sie irgendwie im Baum. Der Anfang war damit gemacht. Dann stellte er die Leiter ein Stück weiter, zog die Kette hinter sich her und versuchte das gleiche auf der anderen Seite des Tannenbaums. Nur war jetzt die Leiter mit der Lichterkette verheddert. Also musste er wieder zurück. Schon jetzt hatte Leo keinen Überblick mehr davon, wohin er die Kette ziehen sollte. Mal war die Leiter mit umwickelt oder er selbst hatte sich darin verfangen. „Miau was für ein Kabelsalat!“, beschwerte Leo sich.

„Wenn bloß der Baum nicht so stachelig wäre!“, schwitzte und plagte sich der Kater weiter ab. Aber aufgeben wollte er auch nicht. Es war ja schließlich nicht die erste Aufgabe, mit der er nicht schon fertig geworden wäre. Und so war es auch jetzt. Die Lichterkette war nun nach Leos besten Möglichkeiten um den Baum verzurrt. Nicht sehr ordentlich, aber wen sollte es schon stören?

„Für heute reicht es mir!“, beschloss Leo. „Meine Kräfte muss ich mir gut einteilen. Es gibt noch genug zu tun“. Er schob mit der Pfote die Tür hinter sich zu, denn Bertha sollte von Leos Vorhaben nichts wissen. Die Nachbarin kümmerte sich sehr gut um ihn, er war sichtlich zufrieden und so sollte es auch die nächsten Tage bleiben. Nach der Verpflegung fühlte sich der Kater wieder kräftig genug und machte sich wieder ans Werk.

Nun waren die Weihnachtskugeln an der Reihe. Leo packte sie aus und stellte fest: „Sie waren alle weiß. „Ach nee, wie langweilig“, dachte der Kater. „Die muss ich bunt anmalen, das sieht doch viel fröhlicher aus.“ Er holte die Farben und Pinsel aus der Bastelecke und legte los. „Hauptsache schön bunt!“. Da die Farben nicht sofort trockneten und Leo die fertig angemalten Kugeln einfach auf dem Parkettboden ablegte, war auch der Boden mittlerweile mit Farbtupfern bedeckt und auch Leos Pfoten hatten jetzt sämtliche Farbtöne angenommen. Leo war voll in seinem Element und fand das Ergebnis wunderschön. „Die werden vielleicht staunen!“, miaute er zufrieden.

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